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Feinschmecker

Gourmet und Gourmand

Wem ich meine Leidenschaft für Delikatessen und erlesene Speisen eigentlich genau zu verdanken habe, kann ich nicht sagen. Es fallen mir gleich mehrere Einflussfaktoren ein, die hier eine Rolle gespielt haben müssen:

Durch meinen Vater, gebürtig aus Komárom in Ungarn und seinerseits Sohn eines Feinbäckers, wurde ich schon früh mit den Köstlichkeiten der österreichisch-ungarischen Küche konfrontiert: recht deftige Gerichte und erstklassige Süßspeisen.
Ich bin im Badischen, ca. 3km von der französichen Grenze, aufgewachsen – wo man meines Erachtens zu Recht einen regelrechten Gastro-Tourismus aus aller Herren Länder verzeichnet. Das milde Klima in der vielleicht wärmsten Region Deutschlands, das traditionell entsprechend vielfältige Angebot an frischesten und hochwertigsten Nahrungsmitteln und die Einflüsse der vornehmlich französichen und schwäbischen Küche geben dieser idyllischen Landschaft auch ihren Reiz in lukullischer Hinsicht. Des Öfteren durfte ich in einem gutbürgerlich-badischen Restaurant, das nebenbei gesagt auch einen Michelin-Stern besaß, aushelfen.

Später erledigte ich nebenberuflich die Buchhaltung für einen Edel-Italiener, kellnerte dort auch zeitweise und kümmerte mich um die Theke. Über meine italienischen Bekannten und Freunde fand ich so den Zugang zu allerlei mediterranen Spezialitäten und mir wurde vor Allem das Verständnis für erlesene Weine vermittelt – denn ein guter Wein muss nicht zwingend überteuert sein!
Durch meine Wahlheimat München und nicht zuletzt mein Spatzerl habe ich mittlerweile auch die Vorzüge der bayrischen und der allgäuer Küche über Schweinshaxn’ und Kasspatzn’ hinaus schätzen und lieben gelernt.

Badischer Wein

Diverse Reisen in etwas exotischere Länder wie Japan (wo ich unter Anderem auch noch zuckenden – also frischesten – Fugu probierte), Äthiopien (wo ich kurioserweise den schmackhaftesten Fisch essen und beispielsweise hellbläuliches Injera kennen lernen durfte) aber auch Indien (wo es wahrscheinlich mehr verschiedene Gewürze als Einwohner gibt) und Bulgarien (wo für mein Verständnis der beste – gelbe – Schafskäse der Welt herkommt, siehe unten) taten ihr Übriges.

Diesem Faible für gutes Essen habe ich es wohl auch zu verdanken, dass ich mittlerweile eine wirklich nette kleine Sammlung mehr oder weniger antiker Kochbücher mein Eigen nennen kann.

Meiner Meinung nach kann jedes auch noch so einfach anmutende Gericht auf eine derart raffinierte Weise zubereitet werden, dass daraus eine exquisite Köstlichkeit entsteht. Gleichermaßen nutzen die besten Ausgangsprodukte nichts, wenn sie nicht stimmig oder gar falsch zubereitet werden.

Galopprennsport bedeutet für mich Unterhaltung und Spannung – Genießen widerum ist für mich Harmonie und Entspannung.
Wenn man – wie des Öfteren aufgrund diverser Englischer Vollblüter leider auch ich – nicht das nötige Kleingeld zum ständigen essen gehen hat, kommt man sowieso nicht umhin, sich auch hin und wieder selbst etwas Schmackhaftes zu kochen…

Sofia - Schafskäse und Cabernet Sauvignon

Turfblogger©


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